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Beziehung, Begehren und Kommunikation

Wie du öfter besseren Sex haben kannst


16 Tipps, die jedes Paar ausprobieren sollte

In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du mit deinem Partner regelmäßig guten Sex haben kannst und dadurch die Dynamik deiner Beziehung verbessern kannst. Außerdem hat es positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Viel Spaß beim Lesen!

Regelmäßig guten Sex- so ist es wirklich möglich:

1.Sage klipp und klar, was du willst!

Wenn es darum geht, die Qualität UND Quantität deines Sexlebens zu verbessern, ist gute Kommunikation entscheidend. Deine Bedürfnisse in der Beziehung auf allgemeine Weise zu kommunizieren, ist wichtig, da gute Kommunikation Vertrauen aufbaut und die Beziehung am Laufen hält. Das ist für alle nichts neues oder?

Es ist wichtig, deine sexuellen Bedürfnisse deinem Partner gegenüber klar zu machen.

Macht es dein Partner nicht so, wie du es magst?

  • gib ihm liebevolle Anweisung mit Respekt und nicht in einem vorwurfsvollen Ton

Ihm genau zu sagen, was und wie du es willst, sollte dir nicht peinlich sein und du solltest auch keine Angst haben die Gefühle deines Partners zu verletzen.

Helft euch gegenseitig und schätze das Angebot, wenn dein Partner dir Anweisungen gibt, denn dann weist du auch, umso besser, was zu tun ist.

2.Spiele deine Rolle!

Es ist wichtig, deinem Partner mitzuteilen, was du im Schlafzimmer (oder außerhalb davon) möchtest, aber du kannst nicht immer alle Verantwortung deinem Partner überlassen, um die Dinge geschehen zu lassen!

Es ist wichtig, dass du dich mit deiner eigenen Sexualität im Einklang befindest, d.h. du musst wissen, wie du funktionierst, was dich erregt, abturnt, deine Fantasien oder was du noch für Träume und Wünsche hast.

Und natürlich ist auch Masturbation ein Thema, das nicht totzuschweigen ist.

Selbst, wenn dein Partner für dich die attraktivste Person auf der Welt ist, kann und sollte er dich auch nicht immer allein erregen oder befriedigen.

3.Geht auf Entdeckungsreise!

Wenn du weißt, was dir gefällt, kann er dich unterstützen, wenn nicht ist es schwierig, aber du kannst mit deinem Partner bitten mit dir auf Entdeckungsreise zu gehen.

Findet gemeinsam heraus, was ihr mögt und was ihr nicht mehr machen wollt. Seid aber vorsichtig beim ausrangieren und hinterfragt, warum ihr bestimmte Sexpraktiken nicht mehr machen wollt.


4.Redet miteinander. Normal und dirty!

Reden ist im Schlafzimmer als auch außerhalb wichtig –

Redet wieder wie früher miteinander, seht das schöne im Partner und fokussiert euch nicht nur auf die schlechten Dinge.

Aber geht auch mal wieder auf euren Partner zu und flüstert ihm etwas unanständiges ins Ohr und wartet auf die Reaktion.

Macht euren Partner mal wieder unerwartet heiß und lasst ihn oder sie mal wieder heiß laufen.

Seid nicht zu ungeduldig und gebt dem ganzen Zeit. Wenn jetzt lange nichts gelaufen ist, kann es gut sein, dass der Partner meist gar nicht mehr mit irgendeiner Aufwartung rechnet…das kann dann schon mal zwei , drei oder mehrere Anläufe kosten. Aber wen euch der Partner das wert ist…lohnt es sich.

Wenn der Partner nicht sofort darauf anspringt, seid nicht vorwurfsvoll, sondern nachsichtig.

5.Zeitreise

Wie war das damals, als ihr noch wild übereinander hergefallen seid? Was ist zwischen damals und jetzt passiert? Beamt euch mal zurück an den Anfang und seht euren Partner nochmal mit den gleichen Augen wie früher.

Macht euch mal einen schönen Abend und verhaltet euch mal so wie früher.

Seid einfach nochmal die jüngere Version euerer selbst und spielt es wie ein Spiel…manchmal kommen dann ganz wunderbare Ergebnisse heraus.

6.Lasst wieder was Neues in euer Leben

Übernachtet mal im Hotel um die Ecke, so dass wieder mal etwas neues passiert und ihr ein kleines bisschen Abenteuer erlebt, sozusagen vor der Haustür. Einfach mal wieder aus der gewohnten Umgebung sein, mal nicht kochen oder putzen müssen oder die Kinder beschäftigen. Einen Abend im Monat kann man hinbekommen, um sich freizuschaufeln. Das sollte für euch als Paar wichtig sein.

7.Plant intime Zeit miteinander auch wenn ihr keinen Lust habt!

Wenn das Leben stressig wird, der Alltag und die Gewohnheit einfallen, leidet oft die Intimität als erstes. Es kann schwer sein, an Sex zu denken oder sich begehrenswert zu fühlen, wenn du tausend Dinge am Laufen hast und total gestresst bist. Aber die Intimität und den Sex während stressiger Zeiten zu ignorieren, kann deiner Beziehung sehr schaden.

Gerade deshalb ist es so wichtig, auch während stressiger Zeiten die Intimität zueinander zu pflegen.

Plant euch die Zeit genau ein, wann ihr wann wo Zeit für einander habt. Ob ihr müde seid oder total gestresst. Ein Schäferstündchen wird den Zeitplan sicher nicht durcheinanderbringen.

Eine geplante Zeit für Sex kann dir auch etwas geben, auf das du dich freuen kannst, wenn du total am Ende bist! Ein großer Teil des Sexes ist die Vorfreude darauf. Spiele mit diesem Gedanken, plant die Zeit weit im Voraus.

Mal plant der eine, mal der andere Partner, wo man sich trifft oder was man macht.

Macht das „Diener – König Spiel“ im Wechsel. Einmal darf sich ein Partner was vom anderen wünschen, was er für ihn macht beim Schäferstündchen und dann wieder andersherum. Besprecht allerdings die Regeln vorher, was nicht gewünscht werden darf, so dass man zwar schon mal wieder au seiner Komfortzone kommt aber nicht unter Druck gesetzt wird.

8.Seid spontan!

Obwohl ein guter Zeitplan was Schönes ist, aber vergesst nicht, wie sexy Spontaneität sein kann! So sehr wir auch versuchen, unsere Emotionen und unser Verlangen zu kontrollieren, es klappt nicht immer und manchmal kommt es einfach über dich. Sex muss nicht auf eine romantische Schlafzimmer-Atmosphäre wie in Filmen beschränkt sein. Befriedige deine Bedürfnisse, wo und wann es möglich ist. Kurz bevor die Kinder aus der Schule kommen, oder ein kurzer Blowjob bevor er zu Arbeit geht…ein Quickie oder eine kleine Kuschelsession, kann zu aufregendem Sex führen.

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Sei diskret und kreativ und offen für Neues.

9.Stelle die Intimität über den Sex!

Auch wenn das Ziel darin besteht, mehr Sex zu haben (und ehrlich gesagt, warum sollte es nicht…), solltest du nicht deine ganze Energie auf Sex fokussieren. Sich auf Sex zu konzentrieren, kann überwältigend sein und sogar einschüchternd, wenn du oder dein Partner unter Leistungsangst leidet oder generelle Nervosität in Bezug auf Sex hat.

konzentriere dich darauf, Intimität aufzubauen. Das kannst du tun, indem du eine sexuelle Pause einlegst, um dich auf Dinge wie Umarmen und Küssen zu konzentrieren, was die körperliche Intimität erhöht, ohne zwangsläufig zu Sex zu führen. Nicht nur sexuelle Aktivitäten mit Berührung, wie Massagen, können dazu beitragen, die Intimität zu steigern. Dadurch kann eure emotionale Verbindung verbessert werden, und der Sex wird besser und intimer, wenn die Pause vorbei ist!

10.Beeil dich nicht mit dem Vorspiel!

Obwohl alle einen schnellen Quickie lieben, ist es wichtig, dass nicht ALLES an Sex kurz und prägnant ist. Schließlich kann das Vorspiel eine der unterhaltsamsten Teile des Sex sein.

Vorspiel macht Spaß, unabhängig davon, ob du „gebend“ oder „empfangend“ bist. Eine Möglichkeit mehr, die Intimität beim Sex zu steigern, indem du Berührung und Küssen und all das andere Gute einbeziehst. Vorspiel kann den Sex auch verspielter machen.

Sex muss nicht immer nur pure Leidenschaft und feurig sein, auch gegenseitige necken, zweideutige Anmerkungen oder ähnliches kann zu großartigem Sex führen.

Sei kreativ, zieht den Sex hinaus, macht euch verbal ein bisschen heiß und betrachte den Sex als das Tüpfelchen auf dem i.

11.Gegenseitige Masturbation!

Mal ehrlich: du weißt am besten, wie geht. Masturbation ist eine gute Gewohnheit, die du beibehalten solltest, unabhängig davon, ob du in einer intimen Beziehung bist oder nicht. Masturbation lässt Endorphine kreisen und bietet sexuelle und emotionale Entlastung, die notwendig ist, um dein Leben besser zu leben.

Es ermöglicht dir auch, deinen Körper kennenzulernen, was wichtig ist, wenn du deine sexuellen Bedürfnisse deinem Partner mitteilen möchtest. Und während Solomasturbation großartig ist, kann es auch Spaß machen, in Anwesenheit deines Partners oder sogar mit deinem Partner zu masturbieren. Die Einbeziehung der Masturbation zeigt deinem Partner genau, was du magst und wie du es magst.

12.Verwende Toys!

Die Einbeziehung von Spielzeugen wie Dildos und Vibratoren kann die sexuelle Stimulation und das Vergnügen auf eine Weise steigern, die der menschliche Körper manchmal einfach nicht schafft.

Ja es kann einschüchternd sein, Spielzeuge in dein Sexleben einzuführen, daher solltest du als ersten Schritt vielleicht selbst ein Toy verwenden um zu schauen, wie es funktioniert.

Wenn ihr Spielzeuge in euer Sexleben integrieren wollt, redet darüber vorher, sonst fühlt sich schnell einer auf den Schlips getreten oder ist verletzt und ausgestoßen, weil es dann so schein, dass der eine Partner nicht mehr die Leistung erbringen kann, obwohl du doch eigentlich nur ein bisschen Abwechslung in euer Sexleben schaffen wolltest

Wenn du keine Spielzeuge hast oder dir nicht sicher bist, was du magst, schaue im Internet oder in deinem örtlichen Sexshop nach. Es gibt viele Bewertungen und/oder sachkundige Personen, die dir helfen werden, die perfekte Wahl für dich und deinen Partner zu finden. Oder aber ihr schaut zusammen mal nach und habt somit auch gleich wieder etwas was euch verbindet.

13.Probiert neue Positionen aus!

So abgedroschen und übertrieben es auch klingen mag, schaut euch das Kama Sutra, Pornos oder googlet im Internet.

Dort findet ihr eine breite Palette von Sexpositionen mit hilfreichen, leicht verständlichen Anweisungen und Grafiken, um herauszufinden, was für euch passt!

Wenn Pornos für dich zu grafisch oder visuell anregend sind, könnt ihr auch zusammen Erotik lesen, um etwas Inspiration zu erhalten.

Nicht jede neue Position wird funktionieren, aber das Entdecken neuer Positionen kann euren Sex verbessern und wieder ein bisschen frischen Wind in euer Liebesleben bringen!

14.Habt keine Angst, den Anfang zu machen!

Es ist wichtig, abwechselnd beim Sex den Anfang zu machen. ES sit wichtig, sich vom Partner begehrt zu fühlen, und um deine Begierde zu zeigen, musst du auch mal auf deine Partner zugehen und den erst den ersten Schritt machen.

Schnell kann man in ein Muster verfallen, bei denen eine Person jedes Mal die Initiative beim Sex ergreift, aber gerade, wenn man sich hierbei abwechselt, kann das beiden Partnern zeigen, dass sie sexuell begehrenswert sind.

Außerdem ermutigt es kreativer, forscher und dynamischer zu werden. Traut euch aus den traditionellen Rollen und Komfortzonen auszubrechen, um besseren Sex als Paar zu haben.

15.Achtet auf euer Erscheinungsbild!

Erinnert ihr euch noch an euer erstes Date, wie lange ihr gebraucht habt um fertig zu werden?

Wie sieht es jetzt nach 10, 20 oder 30 Jahren daten mit euerem Partner aus?

Putzt ihr euch immer noch heraus oder nehmt ihr euren Partner schon so als selbstverständlich hin, dass ihr gar nicht mal mehr erwägt einen gewissen Aufwand zu betreiben, sei es Hygiene oder Kleidung?

Wenn den Partner es inzwischen nicht mehr schätzt, mach es für dich selber. Dinge zu tun, die dein Selbstvertrauen stärken, lassen dich begehrenswerter, selbstbewusster, und attraktiver wirken, was unweigerlich zu besserem Sex führt.

Sich schick anzuziehen kann auch bedeuten, Kostüme oder Rollenspiele in euren Sex einzubauen

Viele Paare finden heraus, dass Rollenspiele (die ehrlich gesagt immer besser mit einem Kostüm sind), ihnen dabei helfen können, aus ihren gewohnten Gewohnheiten auszubrechen, was zu mehr Erkundung und besserem Sex führt.

16.Verstehe, dass sich Sex verändern kann!

Wenn du und dein Partner lange Zeit zusammen sind, denkst du vielleicht, dass die sexuellen Vorlieben des Partners gleich bleiben. Aber weit gefehlt, Vorlieben und auch sexuelle Bedürfnisse können sich um 360 Grad wenden. Von devot bis dominant, von züchtig bis süchtig…das Leben und auch unser persönliches Wachstum können einen enormen Einfluss auf unser Sexleben haben.

Also prüft regelmäßig, ob der Sex für euren Partner immer noch angenehm ist und passt es gegebenenfalls an.

Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren und bin gespannt, wie es bei euch geklappt hat. Schreibt es gern in die Kommentare.

Gute Lust und bis bald, eure Antje

Bei akuten körperlichen Beschwerden, anhaltendem Leidensdruck oder psychischer Belastung ist ärztliche, psychotherapeutische oder fachliche Abklärung wichtig.

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