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Psyche, Ängste und Coaching
Q & A 2 -Besser im Bett, durch Fragen
Psyche, Ängste und Coaching
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A: Sexuelle Kommunikation, eins meiner Lieblingsthemen 🙂
Was Männer verstehen sollten, keine Frau spricht wirklich gern über ihre Vergangenheit, da im Mann dann oft der Gedanke “ Schlampe “ hochkommt. Eine Frau soll immer rein sein und wenig Männer gehabt haben und dennoch die „Hure“ im Bett sein. Ich kenne einige Paare, bei denen der Mann darauf gedrängt hat, dass die Frau den Body Count zugibt und der Mann sich dann von der Frau zurückzog, weil er das nicht erwartet hat und es was mit ihm macht.
Ich weiß nicht, wie wichtig es wirklich ist und ob man so etwas wirklich wissen will oder wissen sollte als Partner. Warum will man es denn wissen? Was ist der wahre Grund? Damit man Anerkennung bekommt? Was ist, wenn die Frau vorher einen besseren Lover hatte und es dir aber mit ihrer „Geheimnistuerei“ nicht sagen möchte, weil sie dich nicht verletzen will, denn kein Mann will hören, dass der Typ vor ihm besser war.
Sexuelle Kommunikation, ja Frauen brauchen mehr Bestärkung und brauchen auch die verbale Bestätigung im Bett, im Ursprung eigentlich mehr als ein Mann, sofern er in seiner Männlichkeit ist.
Fakt ist auch, der Mann braucht mehr Dopaminausschüttung als die Frau und das bekommt er durch Lob und Anerkennung. Die Frau fährt mehr auf Oxytocin ab, das durch Umarmungen und Kuscheln ausgeschüttet wird.
Dennoch, ja auch Frauen sollten ihren Mann loben und ehrlich gesagt, wäre das für beide Partner eine Win Win Situation, denn Mann ist happy und Frau ist glücklich, ihn so einfach befriedigt zu haben. Auch wenn es immer wieder das Gleiche ist, was der Mann macht, liebe Frauen, lobt sie mehr und sie fühlen sich als Mann mehr bestätigt und machen mehr als ohne. Jetzt fragen sich vielleicht viele Frauen, ich werde auch nicht gelobt, für all die Dinge die ich mache…ja ist so, aber als Frau braucht man diese Art der Bestätigung auch nicht so wie der heldenhafte Mann.
A: Komplexes Thema, dennoch versuche ich es mal auf den Punkt zu bringen.
Als erstes sollte man herausfinden, woran es liegt. Wurde sie körperlich oder emotional misshandelt, hatte sie eine stark religiöse Erziehung, liegen körperliche Ursachen vor, kann sie sich aus diversen Gründen bei ihrem Partner nicht fallen lassen? Dass alles können Gründe sein und es gibt noch so viel mehr.
Am besten fängst die Frau an sich selbst zu entdecken, sich Zeit und Geduld zu geben ihren Körper intim kennenzulernen, allein und mit ganz viel Ruhe und ohne Druck, Stück für Stück.
Um einen Orgasmus mit dem Partner zu bekommen, muss die Frau sich alleine befriedigen können, denn wenn sie es nicht alleine kann, wird es meist auch nichts mit dem Partner oder in seltenen Fällen.
Erwartungshaltung und Druck vom Partner und vielleicht noch ungerechte Vorwürfe vom Partner helfen natürlich nicht.
Verständnis und Unterstützung schon, denn es ist ja eh schon schlimm genug für die Frau damit umzugehen, durch Beschuldigungen wird es nicht besser.
Wenn die Frau es dann geschafft hat sich zu berühren und einen Höhepunkt zu erreichen, braucht sie noch Zeit der Bestärkungsphase und dann allmählich kann sie sich mit dem Partner gemeinsam auf die Reise machen. Hilfreich wäre es dann, wenn sie ihm zeigt, wie sie es gern hätte, damit er erst mal diesen Weg nimmt um sie zu erregen. Später können dann andere Wege gefunden werden.
Bestärkend ist es immer, wenn der Partner sie viel umarmen und ihr seine Zugehörigkeit vermittelt.
Bei der ganzen Entwicklung sollte man auch bedenken, dass es mitunter ein monatelanger Prozess sein kann.
Was bedeutet NoFap?
Masturbieren heißt im Englischen „to fap“ – somit steht „NoFap“ folglich für einen Verzicht auf Masturbation. Die Anhänger dieser Bewegung bezeichnen sich als sogenannte „Fapstronauten“ und präsentieren sich im Netz regelrecht mit ihrem Verzicht – je länger die Enthaltsamkeit, desto größer die Anerkennung.
Die Bezeichnung „NoFap“ tauchte erstmals 2006 in Internetforen von Bodybuildern auf, die den Verzicht auf Masturbation als eine Methode zur Steigerung des Testosteronspiegel im Blut und damit des Trainingserfolgs propagierte.
Aber auch religiöse Menschen verzichten darauf und besonders Menschen, die Pornosüchtig sind bzw. süchtig nach Selbstbefriedigung.
Tja, wenn man ein Suchtproblem dieser Art hat, ist NoFAP ganz sicher hilfreich und auch erfolgversprechend mit entsprechender Betreuung.
Prinzipiell ist es aber auch mal interessant 1-2 Wochen ohne auszuhalten und sich selber mal ein bisschen zu „quälen“ . Das kann eine nette Abwechslung sein, auch wenn man sich als Paar lange nicht gesehen hat das hat schon was, gerade wenn man dann die Aussicht hat am Ende RICHTIG guten Sex zu haben…:)
Ich persönlich halte ansonsten nicht viel non NoFap, weil für mich aus dem gesundheitlichen Aspekt bzgl. Bestärkung des Immunsystems und Stressabbau zu viele Dinge verloren gehen würden…
A: Auch hier darf man als Mann wirklich mal Mann sein und sich durchsetzen und SEINE Bedürfnisse und Fähigkeiten offenlegen. Und das geht natürlich nur mit einer klaren Kommunikation. Wenn deine Partnerin zu viel verlangt, sage es ihr. Wenn ihre Erwartungen sind , dass du jeden Tag knatterst, wie vor 20 Jahren, sag es ihr, dass es dich überfordert.
Das heißt jetzt nicht, dass du ein nichts mehr wert bist als Mann, sondern dass du deinen Wert als Mann klar machst und auch, dass du zu dir stehst und zu deinem Alter.
Jeder hat Tage, da ist er platt oder gestresst von der Arbeit, wenn man dann noch weiß, der Tag ist noch nicht zu Ende, weil die Partnerin noch hohe sexuelle Erwartungen hat, dann kommt der Mann auch nicht zum entschleunigen oder erholen…
Also, sag, wie du dich fühlst und überfordere dich nicht, nur weil du der People Pleaser bist, der es allen recht machen muss.
Kümmerer dich um dich, es tut sonst keiner!
A: Diese Technik ist hauptsächlich dafür gedacht, wenn du dich selbst befriedigst oder wenn deine Partnerin auf dir sitzt oder am besten mit dem Rücken zu dir. So kann sie diesen Punkt stimuliere.
Damit du weißt wie es geht, ist es wichtig, dass du erst mal weißt, wo der Punkt ist und so später deine Partnerin anweisen kannst.
Für mehr Details schaut euch nochmal das Video an:
Gute Lust und bis bald, deine Antje
Bei akuten körperlichen Beschwerden, anhaltendem Leidensdruck oder psychischer Belastung ist ärztliche, psychotherapeutische oder fachliche Abklärung wichtig.
